Möhren

Klasse in Masse

            Möhren!

Möhren bereichern als Doldengewächs unsere vielfältige Fruchtfolge. Damit die Möhren schön und lang wachsen, säen wir diese auf einen Erddamm. Das sieht aus wie Kartoffeldämme, das Saatgut wird jedoch in zwei Reihen auf den oben abgeflachten Damm gesät.

Standort

 

auf leichten Sandböden, mit Beregnung, auf milden, tiefgründigen Böden auch ohne Zusatzwasser. 

Aussaat

Ende April bis Ende Mai nach  Grünroggen, Ackergras, oder Zwischenfrüchten, meist im 2-reihigen Dammanbau

Anteil / Umfang

 

10-15% der Ackerfläche,  je nach Möglichkeit in der vielfältigen Fruchtfolge und Marktsituation

Ernte und Absatz

Oktober bis November

Bedeutung / Verwendung

 

risikoreiche, intensive Kultur in der Fruchtfolge,  Vertragsanbau zur Farbstoff/Carotinproduktion oder Verzehrsmöhren  gefrostet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Karotte ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette aus doppelt bis dreifach gefiederten Blättern und eine Pfahlwurzel aus. Diese verdickt sich im Laufe des Wachstums und wird so zum Speicherorgan. Im zweiten Jahr verlängert sich die Sprossachse, die Blattrosette wird aufgelöst, und es entsteht ein verzweigter, geblätterter  blütentragender Spross. Die Wurzel (Rübe) speichert Reservestoffe. Sie besteht aus der Krone (Kopf), der Rinde (Bast), der Korkschicht, aus Adventivwurzeln und dem im Innern gelegenen Mark (dem Holzteil). Die meisten Inhaltsstoffe befinden sich in der Rinde. In der Züchtung wird daher seit jeher auf einen hohen Rindenanteil und einen kleinen, zarten Holzteil hingearbeitet. Im Mark, dem Zentralzylinder, befindet sich weniger Carotin, weshalb es heller als die Rinde ist, der Saccharose-Gehalt ist niedriger, der Nitrat-Gehalt höher. Die Rübe kann je nach Sorte lang, halblang, kurz, zylindrisch, kreisel- oder kegelförmig mit je spitzen oder stumpfen Enden sein. Farbvarianten sind hell- oder dunkelrot, orangefarben, weiß und violett. Die Färbung hängt von der Sorte, den Kulturbedingungen und der Witterung ab. Die Färbung geht auf Carotinoide, Anthocyane und Chlorophyll zurück.

 (Quelle: Wikipedia)