Grünland

Frisches Grünland

             bestes Futter!

Grünland wird bei uns dauerhaft genutzt. Es wächst vorzugsweise auf schwierigen Flächen, die ackerbaulich schlecht zu bewirtschaften sind. Der Aufwuchs dient Milchviehpartnerbetrieben zur Heu und Silageversorgung.

Standort

 

wächst auf allen Böden, durch die gestiegene Nachfrage nach proteinhaltigem Grundfutter interessant

Aussaat

Frühjahr oder Herbst (mehrjährig)

Anteil / Umfang

 

ca. 5%  der Ackerfläche

Ernte und Absatz

mehrere Schnitte während der Vegetation

Bedeutung / Verwendung

 

geringer Flächenanteil, oft in Kooperation mit Milchviehbetrieben zur Silagegewinnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das agrarische Grünland stellt eine vom Menschen geschaffene Sekundärvegetation dar. In der Ökologie und Biologie wird Grünland im engeren und im weiteren Sinn unterschieden. Grünland im engeren Sinne sind Wiesen, Weiden oder Mähweiden. Es wird auch als Wirtschaftsgrünland oder, von der Pflanzensoziologie, als Fettwiesen bzw. Fettweiden bezeichnet. Diese Flächen werden in der Regel mehr als zweimal im Jahr gemäht oder abgeweidet und liefern bei rechtzeitiger Nutzung gutes Futter. Diese Grünlandgesellschaften sind Kulturformationen, die ohne diese Bewirtschaftung im Klima Mitteleuropas nicht in dieser Form existieren würden. Grünland im weiteren Sinne umfasst neben den oben genannten Flächen noch Magerwiesen und -weiden einschließlich alpiner Rasenflächen, Feuchtwiesen, Trocken- und Halbtrockenrasen, Borstgrasrasen, Zwergstrauchheiden sowie die früher noch häufigen Pfeifengras-Streuwiesen und Seggenriede, die früher der Streugewinnung oder der gelegentlichen Beweidung (Wanderschäferei) dienten. Diese Pflanzengesellschaften sind Halbkultur- oder Kulturformationen. Echte (natürlich entstandene) Trocken-, Halbtrocken-, Borstgras- oder alpine Rasen sind sehr selten. Eine Mischform zwischen Grünland und Obstflächen stellen Streuobstwiesen dar. Infolge der dauerhaft geschlossenen Pflanzendecke bietet Grünland sehr guten Schutz gegen Erosion. Zugleich werden im Boden mineralisierte Nährstoffe in Folge des Dauerbewuchses während der Vegetationsperiode laufend zur Bildung von Pflanzenmasse genutzt. Durch die Umsetzung abgestorbener Teile der Grünlandpflanzen wird der Boden mit Humus angereichert. Die fehlende Bodenbearbeitung auf Dauergrünland fördert die Ausbildung eines reichhaltigen Bodenlebens. Zusammenfassend bewirken die genannten Faktoren einen hervorragenden Schutz des Bodens und des Grundwassers.

 (Quelle: Wikipedia)