Dinkel

Backe, backe Kuchen

              Besser mit Dinkel!

Das Urgetreide Dinkel bauen wir als bestes Brotgetreide auf unseren Ackerflächen im Kalbecker Busch an. Hier gedeiht Dinkel besonders gut, da er den leichten, fruchtbaren Boden liebt.

Die Bäckerei Spiegelhoff bäckt mit möglichst regionalen Produkten. Das wollen wir unterstützen und beliefern sie daher mit unserem Dinkel.

Standort

 

Wächst bei uns auf leichteren Böden, Dinkel übersteht Trockenheit im Frühjahr gut.

Aussaat

Oktober bis November, nach Blumenkohl, Kartoffeln oder Mais

Anteil / Umfang

 

20-30% der Ackerfläche, je nach Marktlage.

Ernte und Absatz

Im Juli, Vertragsanbau mit Fa. Röllkens, Dinkelschälmühle in Düsseldorf, Lagerung bei uns im Kartoffellager bis Ende September.

Bedeutung / Verwendung

Brotgetreide, feines Dinkelmehl für gutes Brot, Brötchen und Backwaren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dinkel war schon vor 15.000 Jahren als Kulturpflanze im südwestlichen Teil Asiens bekannt. In der Jungsteinzeit wurde Dinkel in Mittel- und Nordeuropa (vor allem im Alpenraum) angebaut, was archäologische Funde beweisen. Ab 1700 v. Chr. kam er in der heutigen Deutschschweiz vor. Im 18. Jahrhundert war Dinkel ein wichtiges Handelsgetreide. Er erscheint in den Ortsnamen Dinkelsbühl und Dinkelscherben sowie deren Wappen (jeweils drei Ähren). Daran kann abgelesen werden, wie hoch dieses Getreide geschätzt wurde. Pilger (christliche Wanderer) nahmen ihn als haltbare Frucht überallhin mit, daher ist er heute weltweit verbreitet. Aus früheren Zeiten stammt die Tradition (wohl ausgelöst durch mehrere Missernten hintereinander), dass ein Teil des Dinkels schon vor der eigentlichen Reife (noch grün) geerntet wurde, um wenigstens über den Winter zu kommen. Dieses unreife Getreide war aber nicht lagerfähig, weshalb es getrocknet wurde. Dieses Grünkern genannte Getreide ist aber nicht backfähig. Es wird zu Suppen oder Grünkernküchle verarbeitet. Das Dinkelkorn ist fest mit den Spelzen verwachsen (wie etwa auch Gerste), dadurch ist es zwar besser geschützt, die Verarbeitung erfordert aber einen zusätzlichen Verarbeitungsschritt – es muss (z. B. auf einem „Gerbgang“) entspelzt (geröllt) werden. Zum Teil wird ihm auch eine größere gesundheitliche Verträglichkeit zugeschrieben. Menschen, die allergisch auf Weizen reagieren, können versuchen, Weizen durch Dinkel zu ersetzen.

(Quelle: Wikipedia)